Presse

TRAPPSTADT Begegnungen im Frühlingswald

01.05.2013

TRAPPSTADT Begegnungen im Frühlingswald

Auf der Suche nach der letzten Ruhestätte in einem heimischen Wäldchen – letzter Teil

5158720_1_1EKSVX5158719_1_1EKSVWFotos: Siggi Seuss

Naturnahe Bestattung: Offener Blick zum Kapellenberg, auf dem ein Naturfriedhof entstehen könnte (Bild oben). Buschwindröschen prägen um diese Jahreszeit den Wald am Kapellenberg, in dem nicht nur der Trappstädter Gemeinderat gerne einen Naturfriedhof sähe (im Hintergrund die St.-Ursula-Kapelle)

Was es doch für Zufälle gibt! Vor knapp drei Jahren fand eine gute Freundin ihre letzte Ruhestätte im Wald. Der Abschied unterm frischgrünen Blätterdach des Buchenwaldes im Ruheforst bei Zeitlofs wird mir immer in Erinnerung bleiben. Freunde und Verwandte hatten sich eingefunden, um der Verstorbenen auf eine sehr persönliche Weise zu gedenken. So stimmig hatte ich das bei anderen Trauerzeremonien ganz selten erlebt. Alles geschah, wie es sich die Freundin angesichts des nahenden Todes sehnlichst gewünscht hatte. Weiterlesen

BAD KÖNIGSHOFEN/WEITRAMSDORF/ALSLEBEN Erdbestattung in einem Wald ist nicht jedermanns Sache

05.04.2013

BAD KÖNIGSHOFEN/WEITRAMSDORF/ALSLEBEN
Erdbestattung in einem Wald ist nicht jedermanns Sache

In Alsleben wäre die Ursulakapelle das christliche Symbol

5096662_1_1EEE21Foto: Hanns Friedrich
Zum Gedenken: Der Regenbogenbaum steht speziell für totgeborene Kinder oder für Babys, die sehr früh nach der Geburt gestorben sind, zur Verfügung.

Eine Erdbestattung unter einem Baum in einem Wald, das ist nicht jedermanns Sache. Das zeigte sich bei einer Besichtigung des RuheForst Coburger Land nahe Weitramsdorf in Oberfranken. Dorthin hatte der Frauenbund Bad Königshofen einen Halbtagesausflug unternommen und bekam im nahe gelegenen Neundorf auf der Rückfahrt dann noch Einblicke in den Heimatort von Kaplan Stefan Beetz.
Nachdem in letzter Zeit immer wieder die Rede davon ist, dass man sich auch in einem Wald, unter einem Baum in einer Urne bestatten lassen kann, wollten die interessierten Frauen solch eine Waldbestattung einmal vor Ort betrachten. Auch im Hinblick auf einen solchen Naturfriedhof, der bei Alsleben geplant ist. Weiterlesen

ALSLEBEN Naturfriedhof wird im April eröffnet

31.03.2013

ALSLEBEN
Naturfriedhof wird im April eröffnet

Naturfriedhof Sankt Ursula nimmt Gestalt an

Es tut sich was in Sachen Naturfriedhof Sankt Ursula bei Alsleben, der nach Aussage von Bürgermeister Kurt Mauer in der Gemeinderatssitzung im Feuerwehrhaus Alsleben am Samstag, 26. April, um 10 Uhr eröffnet werden soll.
in der jüngsten Trappstädter Gemeinderatssitzung im Feuerwehrhaus in Alsleben wurden die Verwaltungsratsmitglieder für das Kommunalunternehmen Naturfriedhof Sankt Ursula (KU NFStU) bestellt. Dazu gehören die in der letzten Sitzung vorgeschlagenen Verwaltungsräte Peter Lindemann, Berthild Bauer, Jürgen Schneidawind, Heribert Kneuer, Rainer Jäger, Evi Treuting und Martin Nees. Eine Veränderung in der Zusammensetzung des Gremiums wird sich Mitte Mai ergeben, da der neu gewählte Bürgermeister Michael Custodis in der konstituierenden Sitzung in sein Amt eingeführt werden wird. Eine Unternehmenssatzung für das KU NFStU wurde durch die Räte einstimmig erlassen. Bürgermeister Kurt Mauer informierte zudem darüber, dass nach intensiver Arbeit der Projektgruppe das Ziel der Eröffnung des Naturfriedhofes endlich in Sicht sei. Weiterlesen

ALSLEBEN Pläne für den Waldfriedhof bei Alsleben gedeihen weiter

30.01.2013

ALSLEBEN
Pläne für den Waldfriedhof bei Alsleben gedeihen weiter

Ein Naturfriedhof auf rund 7,5 Hektar entsteht südlich der Ursulakapelle bei Alsleben – Planungen vergeben

4963760_1_1E0K5EFoto: Somieski
Muster: So könnten die Grabtafeln für den Waldfriedhof bei Alsleben aussehen, für den die Pläne weiter gediehen sind.

In der ersten Gemeinderatssitzung der Marktgemeinde Trappstadt im Sitzungszimmer des Feuerwehrgerätehauses in Alsleben ging es um eine neue Bestattungsform, die in Bayern möglich ist. Im südlichen Bereich unterhalb der Ursulakapelle soll inmitten des Waldes eine letzte Ruhestätte als alternative Waldbestattung geschaffen werden. Die Planung dieses Naturfriedhofes wurde forciert und auf den Weg gebracht. Weiterlesen

ALSLEBEN Ein Wald als letzte Ruhestätte

11.12.2012

ALSLEBEN
Ein Wald als letzte Ruhestätte

An der Ursulakapelle bei Alsleben soll ein Naturfriedhof entstehen

4729223_3_1DD6M64729224_1_1DD6MQFotos (2): Regina Vossenkaul
Ortsbesichtigung: Erwin Kruczek als Vertreter der Forstbetriebsgemeinschaft (von links), Bürgermeister Kurt Mauer, VG-Geschäftsstellenleiterin Sabine Schröder und Mesnerin Doris Benkert.
Fixpunkt: St. Ursula, die kleine Wallfahrtskirche, ist ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes.

Absolute Stille, ein schöner Eichenwald und eine kleine Kirche in der Nähe, das sind beste Voraussetzungen für einen Naturfriedhof für alle Menschen, die gern mitten im Wald ihre letzte Ruhestätte finden wollen. Weiterlesen

ALSLEBEN Auf Waldfriedhof keine anonymen Bestattungen

20.12.2011

ALSLEBEN
Auf Waldfriedhof keine anonymen Bestattungen

An der Ursulakapelle bei Alsleben nimmt ein bislang einmaliges Projekt in Unterfranken Formen an

5404181_1_1F9UYCFoto: Regina Vossenkaul
Erster Entwurf: So sieht das neue Logo des geplanten Naturfriedhofs bei Alsleben an der Ursulakapelle aus. Das Schiff erinnerte an die alte Ursula-Legende.

Hauptthema beim von der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Annemarie Enders eröffneten Pfarrfamiliennachmittag im Schützenhaus von Alsleben waren Informationen über den geplanten Naturfriedhof an der Ursulakapelle bei Alsleben.
Pfarrer Andreas Bracharz machte dabei deutlich, dass die politische Gemeinde für den Friedhof, die Kirchenstiftung für die Ursulakapelle zuständig ist. Das sei klar geregelt und Grundlage einer Vereinbarung.
Wichtig war dem Geistlichen, dass es keine anonyme Bestattungen geben und dass man auf den kleinen Grabsteinen neben Namen und persönlichen Daten christliche Zeichen finden wird. Der Pfarrer sprach auch die Trauerbewältigung an und dazu gehöre auch, dass man am Grab stehen kann. „Ich würde mich persönlich freuen, wenn wir das schaffen, was die Menschen wollen.“
Erwähnt hat Bracharz in diesem Zusammenhang auch, dass durch den neuen Naturfriedhof die Friedhöfe in den einzelnen Gemeinden nicht in Frage gestellt sind. Was die geplante Anlage in Alsleben betreffe, sei er auch schon bei der Diözese Würzburg vorstellig geworden, um sich Rückhalt zu holen. Weiterlesen

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